Für die Erde gibt es keinen Plan B

Umweltschutz am Heidesee

Sobald wir wieder wie gewohnt durchstarten können, sagen wir sämtlichen Plastik- und Einwegprodukten Lebwohl. Deshalb gibt es im Heidebad ausschließlich Getränke in Mehrwegflaschen und den Kaffee, Tee, Kakao usw. in Gläsern. Selbst beim Besteck verzichten wir auf Einweg.

Auch wir, im „NoMa“ Dein Wintercafé, dürfen zur Zeit nur Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbieten.

Dies ist natürlich nur mit Einweggeschirr möglich. Auf Plastik verzichten wir nach wie vor weitestgehend. Unsere Getränke gibt es momentan ausschließlich in Pappbechern zum Mitnehmen. Selbst dieser Müll stimmt uns traurig. Wir sehnen den Tag herbei, an dem wir unsere Gäste zum gemütlichen Verweilen in unser schönes Heidebad einladen dürfen, sie sich im gesamten Naturpark aufhalten und ihren Kaffee und Co. wieder in Gläsern und gemütlich am Tisch genießen können. Natürlich mit Abstand und allen Hygieneregeln, an welche wir uns mittlerweile alle gewöhnt haben.

Bleibt mit uns optimistisch und vor allem gesund.

Euer Team vom Heidebad

Mehrweg statt Einweg

Seit Jahren werden immer weniger Getränke in Mehrwegverpackungen verkauft.

Die Mehrwegquote sank im letzten Jahrzehnt von über 70 auf unter 50 Prozent, Tendenz weiter fallend. Dabei sind Mehrwegflaschen die umweltfreundlichsten Getränkeverpackungen. Jede Plastikflasche, die nur einmal verwendet wird, ist trotz Recycling ein Verlust an natürlichen Ressourcen. Mehrwegsysteme nehmen weniger Rohstoff in Anspruch, weil eine Flasche während ihres Lebens bis zu 50 mal befüllt wird, im Gegensatz zu einer Einwegflasche. Das Flaschenplastik PET wird aus Erdöl gewonnen. Für nur etwa die Hälfte des Flaschen-PET (400.000 t jährlich) sind Recyclingkapazitäten in Deutschland zu finden. Seit 2003 sind die meisten Einweggetränkeverpackungen in Deutschland pfandpflichtig. Dennoch nimmt der Anteil an Einweg-Plastikflaschen und Dosen seit Jahren zu. Wiederverwendbare umweltfreundliche Glas- und PET-Mehrwegverpackungen haben innerhalb von zehn Jahren über 20 Prozent Marktanteil verloren. Auch ökologisch vorteilhafte Einwegverpackungen wie der Getränkekarton haben wesentliche Marktanteile eingebüßt. Gewinner sind PET-Einwegflaschen und Aluminiumdosen, die im selben Zeitraum 25 Prozent zugelegt haben und heute einen Anteil von knapp 52 Prozent haben. Und dass, obwohl das Zwangspfand für die meisten Einweggebinde genau das Gegenteil bewirken sollte.

Es ist Zeit zum handeln, JETZT !!!

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