Amphibien am Heidesee

Kröten verlassen ihr Winterquartier

Amphibien im Ruhemodus. Wenn der Frühling da ist, die Temperaturen bis zu 20 Grad Celsius steigen, lockt es zahlreiche verliebte Frösche aus dem Winterschlaf.

Mehrmals im Frühling täglich sammeln fleißige Helfer der Stadt Halle (Saale), sowie das Team vom Heidebad die unter Naturschutz stehenden Erdkröten, Frösche und Molche. Das Ziel ist immer, daß sie sicher ihr Laichgewässer erreichen.

Es wurde ein 120 Meter langer Amphibienschutzzaun aufgestellt. Alle eingefangenen Amphibien werden registriert und auf der gegenüberliegenden Straßenseite in den angrenzenden Kleinen Heidesee, ihr Laichgewässer, wieder ausgesetzt.

Warum ist die Krötenwanderung so gefährlich?

Die Amphibien müssen  Parkplatz und Straße überqueren, um zu ihrem Laichgrund (der kleine Heidesee) zu gelangen.

Es gibt jedoch auch im echten Leben keine Zebrastreifen, über die sie gehen könnten. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als zu hoffen, von keinem Auto überfahren zu werden. Autofahrer können die Tiere zudem sehr schlecht erkennen, denn sie wandern vor allem nachts. Dann ist die Luftfeuchtigkeit höher und sie trocknen nicht so schnell aus. Vor allem Kröten sind sehr langsam und brauchen gut 15 Minuten, um auf die andere Seite zu gelangen.

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